Warum jeder DAD ein Fussballfan sein sollte

Fussballfans werden von außenstehenden gern mit alkoholisierenden Jungpubertierenden gleichgesetzt, die in Zügen wüten, Feuerwerke abbrennen und einfach nur laut sind. Gibt es auch, ist aber zum Glück die Minderheit. Anders werden Fussballfans gesehen, wenn sie mit ihrem Kind ins Stadion gehen. Das ist dann für Frauen schon mal süss. Aber vorher ist das alles schon ziemlich suspekt.

Dabei ist der regelmäßige Gang ins Stadion die beste Schule für (werdende) Väter. Nicht, weil man es dadurch schon gewohnt ist am Spielfeldrand zu stehen, wenn der Nachwuchs später über den Sportplatz rennt. Nein, das Fansein hat ganz andere Vorteile für jeden DAD. Ich bin das beste Beispiel dafür.

Seit Jahrzehnten schlägt mein Herz für den 1. FC Köln. Ich bin wegen der Entfernung von Hamburg selten im Stadion. Aber ein paar Mal im Jahr muss es schon sein. Ansonsten verfolgte ich meinen Klub immer am Fernsehgerät. Mit wachem Auge auf den Platz und gespitzten Ohren bei den Fans. Gern leise mitsummend oder fröhlich mitsingend. Und genau hier kommt das Vatersein in den Vordergrund.

Denn DAD’s im Allgemeinen werden schnell vom Kind gefordert, wenn es um eine musikalische Unterhaltung geht. Sei es zum Einschlafen, zum Beruhigen oder zum Bespaßen. Hauptsache die Stimme vom DAD und eine schöne, gleichbleibende Melodie. In der Regel ist das dann nicht in Minuten abgehandelt.

Nein, Kinder schreien nach mehr – im wahrsten Sinne des Wortes. Hier ist Ausdauer gefragt und ein dickes Fell, wenn man 30 Minuten oder 45 oder 60 die immer selbe Melodie trällert und ohne Abnutzungserscheinungen das Lieblingslied singt. Ganz wie im Stadion, wo man meist eine handvoll Lieder über 90 Minuten lautstark Richtung Mannschaft zelebriert.

Also, liebe Männer, werdende Väter und DAD’s, keine Scheu und ab ins Stadion. Ihr habt allen Grund dazu!

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