Er hat mich gebrochen

Ich bin an sich ein sehr entspannter Typ. Sag vor allem nicht nur ich von mir, sondern das sagen auch die Menschen in meinem Umfeld von mir.
Im Büro wird meine Worklife-Balance und meine frohe Natur geschätzt. Im Freundeskreis ist es meine unaufgeregte Art. Ich mag, dass ich mich selten aus der Ruhe bringen lassen.
Dann kam unser Kleiner auf die Welt.

Die ersten Tage waren super. Er ist ein Anfängerkind und schreit zum Glück nur, wenn er einen Grund hat und dieser lässt sich leicht identifizieren und beheben. Selbst die ersten nächtlichen unruhigen Phasen im Krankenhaus habe ich entspannt weg geschaukelt. Ich denke meine Frau hat das enorm geholfen, dass da jemand war, der strahlte und ruhig auf dem Kleinen einredete.

Zu Hause kam dann aber die Nagelprobe. Read more

Nicht jeder werdende Vater muss wie Robbie Williams sein

Auch wenn der Frau bei der Geburt der größte Teil der Arbeit zuteil wird, haben DAD’s durchaus nicht nur ihre Berechtigung, sondern eine klare Aufgabe.
Sie müssen da sein. Sie sollen die Frau unterstützen. Ihr Sicherheit und Geborgenheit schenken. Ruhe vermitteln. Alles notwendige bringen und einfach nur da sein.
Wie man dann während des Tages agiert und was die Frau sich wirklich wünscht, das kann man vorher gar nicht sagen. Entweder ist man zum ruhigen Zuschauen verurteilt. Andere müssen ununterbrochen reden. Wieder alle tigern nur herum.
Deshalb sollte man auf alles vorbereitet sein.

Wichtig ist nur: Mach alles, was dir aufgetragen wird. An dem Tag geht es nicht um dich. Und strahle Ruhe und Entspannung aus. Read more

Die äußere Wendung – Generalprobe zur Geburt

Wenn man nicht unbedingt sein zweites Kind bekommt oder Arzt ist, dürfte man einen Kreißsaal nicht von innen kennen. Auch für den Mann kommt deshalb während der Geburt eine ganz neue Erfahrung hinzu in einem völlig unbekannten Umfeld. Selbst die Besichtigung der Örtlichkeiten während der Krankenhausbesichtigung kann man hier außen vor lassen. Zu dem Zeitpunkt ist die Geburt noch weit weg und Mutter plus Dad sind tiefenentspannt. Zum Glück für alle (speziell für die Frau) gibt es deshalb keinen Probelauf unter ernsteren Bedingungen. Es sei denn, der Nachwuchs liegt lange in der Beckenentlage.

Bei uns war es der Fall, dass wir immer wieder sagten, dass Junior zu entspannt sei. Und natürlich findet er das doof wochenlang kopfüber im Becken seiner Mutter zu liegen, wenn er doch die Möglichkeit hat aufrecht durch das Leben zu turnen. Die Ärzte und unsere Hebamme vermittelte hier die entsprechende Ruhe. Einige Kinder drehen sich halt einfach schlecht. Manche wollen gar nicht. Wie bei uns. Und zack plagt selbst den entspanntesten Vater in spe eine gewisse innere Unruhe. Read more

Die Sache mit der Namenssuche… und den Doppelnamen

Irgendwann im Laufe der Schwangerschaft – in der Regel recht früh – geht es bei den werdenden Eltern um die Namensfrage. Ohne Zweifel, das ist eine enorm wichtige Entscheidung. Du als Vater hast hier eine unglaubliche Verantwortung. Denn dadurch prägst du dein Kind. Der Name ist das erste, was du deinem Nachwuchs ganz bewusst mitgibst. An deinen Genen kannst du nichts ändern, sie schlummern in dir. Die Erziehung kommt erst nach der Geburt. Der Name wird direkt mit dieser vergeben und bleibt ein Leben lang.

Schnell wird jedem Vater klar werden, dass das keine belanglose Geschichte ist, die man mal so entscheidet. Jeder, der in dieser Situation ist oder schon mal war, wird es unterschreiben. Vorher dürfte sich kaum ein Mann über Namen Gedanken gemacht haben. Jetzt musst du einen für ein Lebewesen finden, dein Kind. Read more

Kinderwagenkauf. Praktisch beraten. Sie entscheiden lassen

Nachdem sie die ersten Recherchen im Internet betrieben hatte, standen wir am letzten Wochenende bei Höffner, um zum ersten Mal Kinderwagen dem Livetest zu unterziehen. Der Laden meinte es gut mit mir und konfrontierte mich nur mit in etwa 30 – 40 Modellen. Also recht überschaubar.

Und doch stand ich erstmal vor der Wagenkolonne, wie die Kuh vor dem Spiegel. Ich sah nur Kinderwagen. Meistens dunkle Versionen. Während meine Frau direkt in die Reihen stürmte, ließ ich meinen Blick schweifen. Um dann erste Unterschiede zu sehen, über die ich mich erfreute. Oh, der Wagen hat nur drei Reifen. Aha, der ist natürlich viel kleiner. Schau an, hier kann das Kind nur drinnen sitzen. Erste Erfolge.

Dann beobachtete ich meine Frau, die Wagen rauszog, wippte, probefuhr und begann daran rumzuwerkeln und Knöpfe zu drücken. Bis eine durchdringende Stimme durch das Geschäft hallte: „Stop. Nicht drücken. Damit machen sie ihn kaputt. Sie müssen da oben drücken.“ Read more

Wie mir die Schwangerschaft das Bloggen zurück brachte

2014 war für mich geprägt durch eine grenzenlose Liebe. Unsere Hochzeit, die seit März 2013 geplant wurde und im August 2014 endlich stattfand. Viel Freizeit ging für diesen besonderen, ewig währenden Moment drauf.

Gern ließ ich dafür etwas hinten runterfallen, dass mir lange Zeit viel Spaß bereitet hatte, aber genauso viel Zeit fraß: Das Bloggen. Read more

Was Du auf dem Sofa immer um dich scharen solltest

Samstag. Keine Verpflichtungen. Gemütlich gefrühstückt und dann auf das Sofa übergesiedelt. Doch Vorsicht! Bevor du es dir ganz gemütlich machst, solltest du diese Dinge noch in Griffweite packen:

Eine Kanne Tee
Einen passenden Becher
Eine Flasche Wasser
Kleine Snacks, wie Kekse
Fernbedienung
Smartphone und/oder Tablet
Das passende Ladekabel, das bereits in der Steckdose steckt
Ein Buch
Ein paar Zeitschriften
Wenn möglich eine Leselampe
Eine Decke, falls es kalt wird Read more

Passe dich den Schlafphasen der Frau an

Schwangere sind müde. Das ist Fakt. Jaja, jede Schwangerschaft ist anders. Und ganz sicher gibt es jene, die bis zur Geburt super aktiv sind und noch wenige Tage vor der Entbindung das Konzert ihres Lieblingskünstlers besuchen. Andere liegen ab dem sechsten Monat flach. Manche sagen, dass sie den Beginn der Schwangerschaft gar nicht mitbekommen haben.

Alles möglich. Manches wahr.
Fakt ist aber auch, dass sich der Körper der Frau gerade zu Beginn der Schwangerschaft verändert. Nicht zwingend schon äußerlich. Aber die Hormone toben sich richtig aus und die innere Infrastruktur zum Schwangersein wird geschaffen. Dafür benötigt der Körper einfach Emergie, die im Gegenzug an anderer Stelle fehlt. Ergo: Die Partnerin ist schlapp, schnell außer Atem und gern müde. Kurze Nickerchen am Tag inbegriffen. Read more

Das Klischee vom Schwangerenhunger

Man sagt ja, dass Schwangere einen merkwürdigen Geschmack entwickelt und die wildesten Sachen essen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Stimmt!

Dabei muss das neue Essverhalten nicht zwangsläufig in Gewürzgurken mit Nutella hinauslaufen. Das ungewöhnlich Neue können schon tonnenweise Äpfel, Mayo und Gewürzketchup oder Kartoffeln sein. Was normal klingt, ist für Schwangere überraschend. Wenn diese Lebensmittel vorher nie in Betracht gekommen sind. Read more